@somlu1968 @luki @energisch_ @DGBNiedersachsen
Das Wort "Krankschreiben" ist nicht das schlimme.
Schlimm, Arbeinehmerfeindlich und Vetrauensbrechend ist das Wort "Krankfeiern".
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Das Wort "Krankschreiben" ist nicht das schlimme.
Schlimm, Arbeinehmerfeindlich und Vetrauensbrechend ist das Wort "Krankfeiern".
doch wenn du da mal genau drüber nachdenkst, bedeutet "krankschreiben" eben nicht, dass jemand krank ist. Wir haben da in der Sprache so einige Wörter (zB Unfall im Kontext mit Verkehr) die verschleiern oder ablenken.
"krankfeiern" hingegen ist absolut unzweideutig. "krankschreiben" macht ein Feld auf, dass eben jetzt von diesem Kanzler (der von uns allen finanziert wird) bearbeitet wird.
Ich glaube, diese Zweideutigkeit des Wortes "Krankschreiben" ist durchaus gewollt.
Wir sollten das durch "Attest" oder so ersetzen.
Im Grunde ist die Attestpflicht ja nichts als ein Zeichen fundamentalen Misstrauens gegenüber den Mitarbeitern:
Kranken Menschen wird a priori unterstellt, über ihren Gesundheitszustand zu lügen.
Komisch, dass man solchen Menschen dann gestattet, verantwortungsvolle Tätigkeiten im Betrieb auszuüben.
@mina @somlu1968 @luki @energisch_ @DGBNiedersachsen
Ein Attest hat durchaus auch einen ganz neutralen Sinn, wenn eine Erkrankung länger andauert als die festgeschriebene Lohnfortzahlung.
Aber ja, auch "Krankschreiben" hat einen gewissen Unterton.
Und gerade wenn man Maßstäbe des #SchleKaZ anlegt wäre es Vorurteilsfrei einfach von "arbeitsunfähig" zu sprechen.
Denn nichts anderes ist es ja, was der Arzt bescheinigt.
Man ist aus gesundheitlichen Gründen nicht fähig seine Arbeit auszuüben.