@DGBNiedersachsen es ist auch Mehrarbeit für alle Praxen, wenn wieder jeder wegen grippalem Infekt kommen muss, um sich die AU selbst zu holen. Die meisten Hausärzty Praxen sind in der Erkältungssaison eh überfüllt.
Und die Wartezimmer sind Virenschleuderzimmer.
@energisch_ @DGBNiedersachsen und außerdem geht es völlig an der Realität vorbei. Die Frage ist doch, was ist der Grund für die Steigerung der Krankheitstage. Dazu heute der Verbandsvorsitzende der Hausärzt, H. Beier: „So verursachten Langzeitkrankschreibungen mit Ausfällen von mehr als sechs Wochen über 40 Prozent der Fehlzeiten.“
Mich ängstigt das populistische Gehabe unserer #bundesregierung speziell von #friedrichmerz .
So ist es, die reden da von Mittelwert, ich bin seit einem halben Jahr krank, wäre ich angestellt gewesen, bekäme ich seit einem halben Jahr (das entspricht grob 120 Arbeitstagen bisher und es wird noch eine Weile dauern, bis ich wieder arbeiten gehen kann. Schon gar Vollzeit) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.
(krankschreiben framed jede Erkrankung als erlogen, di*er Ärzt*in hat damit dann auch gelogen.)
@somlu1968 @luki @energisch_ @DGBNiedersachsen
Das Wort "Krankschreiben" ist nicht das schlimme.
Schlimm, Arbeinehmerfeindlich und Vetrauensbrechend ist das Wort "Krankfeiern".
doch wenn du da mal genau drüber nachdenkst, bedeutet "krankschreiben" eben nicht, dass jemand krank ist. Wir haben da in der Sprache so einige Wörter (zB Unfall im Kontext mit Verkehr) die verschleiern oder ablenken.
"krankfeiern" hingegen ist absolut unzweideutig. "krankschreiben" macht ein Feld auf, dass eben jetzt von diesem Kanzler (der von uns allen finanziert wird) bearbeitet wird.
Ich glaube, diese Zweideutigkeit des Wortes "Krankschreiben" ist durchaus gewollt.
Wir sollten das durch "Attest" oder so ersetzen.
Im Grunde ist die Attestpflicht ja nichts als ein Zeichen fundamentalen Misstrauens gegenüber den Mitarbeitern:
Kranken Menschen wird a priori unterstellt, über ihren Gesundheitszustand zu lügen.
Komisch, dass man solchen Menschen dann gestattet, verantwortungsvolle Tätigkeiten im Betrieb auszuüben.
@mina @somlu1968 @luki @energisch_ @DGBNiedersachsen
Ein Attest hat durchaus auch einen ganz neutralen Sinn, wenn eine Erkrankung länger andauert als die festgeschriebene Lohnfortzahlung.
Aber ja, auch "Krankschreiben" hat einen gewissen Unterton.
Und gerade wenn man Maßstäbe des #SchleKaZ anlegt wäre es Vorurteilsfrei einfach von "arbeitsunfähig" zu sprechen.
Denn nichts anderes ist es ja, was der Arzt bescheinigt.
Man ist aus gesundheitlichen Gründen nicht fähig seine Arbeit auszuüben.